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Bedienungs­anleitung
GlowDash

Vom ersten Start über die Einrichtung bis zu allen Einstellungen: Diese Anleitung ist auf die aktuellen App-Funktionen abgestimmt und erklärt auch die eingeblendeten In-App-Hinweise für ein reibungsloses erstes Erlebnis.

1 Erster Start & Einrichtung

Beim allerersten Öffnen von GlowDash wirst du durch einen geführten Einrichtungsassistenten begleitet. Er hilft dir, dein E3DC Hauskraftwerk und optional weitere Geräte zu verbinden.

Rechtliches akzeptieren

Im ersten Schritt werden dir die Nutzungsbedingungen und Datenschutzhinweise angezeigt. Tippe auf „Ich akzeptiere die Bedingungen", um fortzufahren.

Einrichtungsschritte

1

Willkommen – Dashboard benennen

Gib deinem Dashboard einen Namen (z. B. „Mein Zuhause"). Dieser wird später in der App als Titel angezeigt.

2

Netzwerk-Scan

GlowDash durchsucht dein lokales Netzwerk per mDNS automatisch nach kompatiblen Geräten: E3DC, openWB, myPV, Shelly und Philips Hue Bridge. Gefundene Geräte werden als Karten angezeigt.

3

E3DC Verbindung

Wähle den Verbindungsmodus: Lokal (direkt per IP-Adresse im Heimnetz), Cloud (über das E3DC-Portal) oder Dual (lokal im Heimnetz, Cloud unterwegs). Für die meisten Nutzer empfehlen wir Dual, da du zuhause die schnelle LAN-Verbindung nutzt und unterwegs automatisch über Cloud verbunden bleibst.

4

Wallbox (optional)

Falls eine kompatible Wallbox erkannt wurde (openWB, E3DC, go-e, KEBA), gib hier die IP-Adresse ein. GlowDash testet die Verbindung automatisch.

5

Heizstab (optional)

Wähle deinen myPV-Heizstab: ELWA oder AC THOR. Der AC THOR bietet erweiterte Modbus-Register für detailliertere Steuerung.

6

Philips Hue (optional)

Drücke den physischen Knopf auf deiner Hue Bridge und tippe dann in der App auf „Koppeln". Du hast 30 Sekunden Zeit für das Pairing.

Empfehlung für E3DC: Starte mit Dual. Damit erhältst du die beste Kombination aus Geschwindigkeit im Heimnetz und zuverlässigem Zugriff von unterwegs.

Du kannst optionale Geräte jederzeit später in den Einstellungen hinzufügen oder ändern. Überspringe ruhig Schritte, die du noch nicht brauchst.

Nach dem letzten Schritt siehst du eine Zusammenfassung aller konfigurierten Geräte. Tippe auf „Dashboard öffnen", um direkt loszulegen.

2 Verbindung zum Hauskraftwerk

Beim täglichen Öffnen baut GlowDash die Verbindung zu deinem E3DC automatisch auf. Die Verbindungsseite zeigt den aktuellen Status:

  • Initialisierung – App startet und lädt dein Profil
  • Automatisch verbinden – Aktive Verbindungsherstellung zum E3DC (lokal oder Cloud)
  • Verbindung fehlgeschlagen – Netzwerkproblem oder falsche Zugangsdaten. Du kannst hier „Erneut versuchen" wählen oder die Einstellungen anpassen.
  • Manuelle Anmeldung – Falls die automatische Verbindung nicht möglich ist, kannst du dich manuell mit deinen Zugangsdaten anmelden.

Empfohlener Standard: Dual-Modus. GlowDash versucht zuerst die schnelle lokale Verbindung im WLAN und wechselt nur bei Bedarf automatisch auf die Cloud.

3 Dashboard & Navigation

Das Dashboard besteht aus mehreren Seiten (Tabs), die du durch horizontales Wischen wechselst. Die Navigation ist endlos – am Ende geht es nahtlos wieder zur ersten Seite.

Verfügbare Seiten

  • Übersicht – Alle Energiewerte auf einen Blick (anpassbare Kacheln)
  • Wallbox – Ladestatus, Leistung, Ladestrom, Phasen und Batterie-Priorität (nur bei konfigurierter Wallbox)
  • Heizstab – Temperatur, Leistung und Steuerung (nur bei konfiguriertem myPV)
  • Batterie – Ladestand (SoC), Lade-/Entladeleistung, Gesundheit (SoH) und Zyklen
  • Fluss – Animierte Darstellung der Energieströme zwischen Solar, Batterie, Haus und Netz
  • Ertrag – Tages-, Monats- und Jahresübersicht der Solarproduktion
  • Live – Echtzeit-Leistungskurven als Diagramm
  • Historie – Historische Vergleiche und Langzeitdaten (im Zen Mode ausgeblendet)
  • Shelly – Schalten, Messen und Szenen mit integrierten Shelly-Geräten (nur bei konfigurierten Shellys)
  • E3DC – Direkte Systemsteuerung am Hauskraftwerk: Leistungsgrenzen, Sperrzeiten, Powersave, manuelle Ladung (mit Insights/PRO), Wallbox-Batterie-Modi – sowie Notstrom & Netz (Status, Reserve, Störhistorie) und Stromausfall-Benachrichtigung
  • Insights – Finanzielle Auswertung, Einsparungen, Jahresbetrachtung (Freischaltung über Schloss-Symbol)
  • Ambient – Deine Energie als generative Datenkunst
  • Einstellungen – Alle App-Einstellungen, Profile, Tarife und Gerätekonfigurationen

Wallbox, Heizstab, Shelly und Ambient erscheinen nur, wenn das jeweilige Gerät in den Einstellungen konfiguriert ist.

Tab-Leiste

Am oberen Bildschirmrand zeigt die Tab-Leiste die aktuelle Seite an. Bei vielen aktiven Tabs (Wallbox, Shelly, …) kann die Leiste horizontal scrollen; der aktive Tab wird dabei sichtbar gehalten. Glow- oder Blur-Effekte an den Rändern zeigen weitere Tabs an.

  • Standard-Modus: Klassische Tabs mit Beschriftung
  • Zen Mode: Dezente Punkte – minimalistisch und ablenkungsfrei

App-Leiste

In der App-Leiste oben findest du:

  • Links: Den Dashboard-Namen und den Verbindungsstatus
  • Rechts: Das Zen-Symbol (animierte Sinuswelle) – sichtbar im Zen Mode zum Umschalten

Den Zen Mode aktivierst du per langem Druck auf den Übersicht-Tab in der Tab-Leiste. Die Einstellungen erreichst du über den letzten Tab „Einstellungen".

Energiefluss anpassen

Im Tab Fluss kannst du einzelne Knoten (PV, Netz, Batterie, Haus, Wallbox, Heizstab, ggf. Zusätzlich/Shelly) ein- und ausblenden. Die Auswahl wird gespeichert. Es gibt mehrere Darstellungsstile (u. a. schlicht, grafisch, fotorealistisch). Externe Erzeuger erscheinen als eigener Strang, wenn ein zusätzlicher Leistungsmesser konfiguriert ist.

Hue-Schnellzugriff

Wenn Philips Hue konfiguriert und Favoriten-Räume markiert sind, erscheint auf der Übersichtsseite eine Schnellzugriff-Leiste unterhalb der App-Leiste:

  • Info-Chip – Zeigt die Anzahl aktiver Hue-Lichter
  • Alles-aus-Chip – Schaltet alle Hue-Lichter mit einem Tipp aus
  • Favoriten-Chips – Bis zu 5 Lieblingsräume direkt ein-/ausschalten

4 Kacheln anpassen

Die Übersichtsseite zeigt Energiewerte als Kacheln (Cards). Du kannst ihre Reihenfolge, Farbe und Größe individuell anpassen.

Bearbeitungsmodus aktivieren

Tippe auf der Übersichtsseite auf den Button „Kacheln anordnen". Die Kacheln erhalten einen leuchtenden Rand – du bist jetzt im Bearbeitungsmodus.

Kacheln verschieben

Halte eine beliebige Stelle der Kachel gedrückt und ziehe sie an die gewünschte Position. Die anderen Kacheln ordnen sich automatisch neu an.

Farbe & Größe ändern

Tippe im Bearbeitungsmodus auf den farbigen Kreis einer Kachel. Es öffnet sich das Bearbeitungsblatt:

  • 12 Farben stehen zur Auswahl – tippe auf eine Farbe, um sie zuzuweisen
  • 3 Größen: S (schmal – halbe Breite), ½ (halbe Breite, Standard) und Voll (volle Breite)

Experimentiere mit unterschiedlichen Größen: Wichtige Werte wie Solar oder Batterie auf „Voll" setzen, Nebenwerte als „S" – so entsteht ein persönlicher Überblick.

Bearbeitungsmodus beenden

Tippe auf das Häkchen (✓) oder wische zur nächsten Seite, um den Bearbeitungsmodus zu verlassen. Deine Änderungen werden automatisch gespeichert.

Shelly-Kacheln anpassen

Auch die Shelly-Seite unterstützt individuell anpassbare Kacheln. Tippe dort auf „Kacheln anordnen" und gestalte Farbe, Größe und Reihenfolge deiner Shelly-Geräte genau wie auf der Übersichtsseite.

Hue-Favoriten markieren

Auf der Hue-Seite im Bearbeitungsmodus kannst du Räume als Favoriten markieren: Tippe auf das Stern-Symbol (★) einer Raumkachel. Favoriten-Räume erscheinen anschließend als Schnellzugriff-Chips auf der Übersichtsseite (bis zu 5 Räume).

5 Zen Mode

Der Zen Mode verwandelt dein Dashboard von einer technischen Oberfläche in ein ästhetisches Energieerlebnis. Anstatt Zahlen und Diagramme steht die atmosphärische Darstellung deiner Energie im Vordergrund.

Zen Mode aktivieren

Halte den Übersicht-Tab in der Tab-Leiste lange gedrückt. Ein sanfter Übergang mit Fade und Blur wechselt ins Zen-Design.

Wichtig: Wenn du die immersive Aura-Ansicht möchtest, stelle in Einstellungen → Dashboard → Zen Ansicht auf Aura. Sonst landest du im klassischen Zen-Modus.

Zen Mode ist ein Pro-Feature. In der kostenlosen Version kannst du ihn kurzfristig testen, für dauerhafte Nutzung ist ein Pro-Upgrade nötig.

Die drei Zen-Darstellungen

  • Wortuhr – Die aktuelle Uhrzeit als Wort-Gitter. Energiewörter wie AUTARK, SONNE, FÜLLE und QUELLE leuchten farbig und zeigen den aktuellen Energiestatus.
  • Orbital – Kreisförmige Visualisierung der Energieflüsse – Planeten und Orbits stellen Solar, Batterie und Verbrauch dar.
  • Spectral Lens – Lichtbrechend-generative Darstellung der Energiedaten als farbiges Spektrum.

Zwischen Varianten wechseln

Doppeltippe auf die Uhren-Anzeige im Zen Mode, um zwischen den drei Varianten (Wortuhr → Orbital → Spectral Lens) durchzuschalten.

Die Zen Aura-Dock

Im Zen Mode erscheint am unteren Bildschirmrand die Aura-Dock – eine schwebende Glasleiste mit Aktions-Buttons:

  • Home-Button – Tippen: Dock ein-/ausklappen. Halten: Zen Mode verlassen und zurück zum Standard-Dashboard.
  • Weitere Buttons – Schnellzugriff auf Ambient Mode, Hue-Steuerung und andere Funktionen.

Zen Mode verlassen

Du hast zwei Möglichkeiten:

  1. Lang auf Home drücken in der Aura-Dock
  2. Zen-Symbol (Sinuswelle) in der App-Leiste tippen (falls sichtbar)

6 Zen Einstellungen

Im Zen Mode kannst du durch langes Drücken auf die Uhr das Zen-Einstellungsblatt öffnen. Hier passt du das visuelle Erlebnis an deine Vorlieben an.

Farbkonzept

Wähle zwischen drei Farbwelten für die Zen-Darstellung:

  • Standard – Warme Gold- und Grüntöne, inspiriert von Sonnenenergie
  • White Space – Reduziert auf Weiß und sanfte Grautöne
  • Reduziert – Minimalistisch, mit besonders dezenten Farbakzenten

Aura-Variante

Die Aura ist der farbige Glow-Effekt, der auf die Energiedaten reagiert:

  • Immersiv – Voller Aura-Effekt, intensiv und raumfüllend
  • Balanced – Dezenter Glow, der die Daten unterstützt, nicht dominiert
  • Effizient – Minimaler Aura-Effekt, schont den Akku

Zen-Ansicht konfigurieren (empfohlen)

Damit GlowDash im gewünschten Zen-Stil startet, setze die Zen-Ansicht einmalig in den Dashboard-Einstellungen:

  1. Zum Tab Einstellungen wechseln
  2. Dashboard wählen
  3. Bei Zen Ansicht zwischen Klassisch und Aura wählen

Tipp: Für das typische GlowDash-Erlebnis empfehlen wir Aura.

Wortuhr aktivieren

Wenn die Wortuhr nicht sichtbar ist, aktiviere sie in den Dashboard-Einstellungen:

  1. Zum Tab Einstellungen wechseln
  2. Dashboard wählen
  3. Wortuhr im Zen-Modus aktivieren

Optional kannst du zusätzlich Nur Wortuhr aktivieren, wenn du im Aura-Modus ausschließlich die Wortuhr sehen möchtest.

Nachtmodus

Der Nachtmodus dimmt die Anzeige automatisch nach einem einstellbaren Zeitplan. Ideal als Nachttisch-Display oder für den Flur im Smart Home.

  • Startzeit und Endzeit festlegen
  • Helligkeit separat für Tag und Nacht regeln

Metriken ein-/ausblenden

Bestimme, welche Energiewerte (Solar, Batterie, Haus, Netz, Autarkie) im Zen Mode sichtbar sein sollen. Weniger ist hier oft mehr.

7 Ambient Mode

Der Ambient Mode zeigt deine Energiedaten als generative Datenkunst – abstrakte Visualisierungen, die auf echte Werte reagieren.

  • Erreichbar als eigene Seite im Dashboard (durch Wischen) oder über die Aura-Dock im Zen Mode
  • Perfekt als Live-Kunstwerk auf einem Tablet an der Wand oder als Bildschirmschoner-Ersatz
  • Die Animation reagiert auf Echtzeit-Energiedaten: Mehr Solar = wärmere Farben, mehr Einspeisung = schnellere Bewegung

8 Alle Einstellungen

Die Einstellungen erreichst du über den letzten Tab „Einstellungen" in der Tab-Leiste. Hier findest du alle Konfigurationsmöglichkeiten:

Dashboard

Design-Preset (Classic, Compact, Rounded), Hintergrundbild, Dark-/Light-Mode, Dashboard-Name, Zen Ansicht (Klassisch/Aura)

Einstellungen → Dashboard

E3DC Verbindung

IP-Adresse, RSCP-Passwort, Portal-Zugangsdaten, Verbindungsmodus (Lokal/Cloud/Dual), Systeminformationen, Diagnose, Verbindungsverlust-Benachrichtigung

Einstellungen → E3DC

Wallbox

Anbieter (openWB, E3DC, go-e, KEBA, …), ggf. mehrere openWB-Ladepunkte, E3DC-RSCP-Steuerung (Modi, Ströme, Phasen, Batterie-Priorität). Verbrauchsmodus: Wallbox-Energie im E3DC-Hausverbrauch enthalten oder als separater Kreis in der Statistik

Einstellungen → Wallbox

Heizstab

myPV ELWA/AC THOR: lokal per IP, optional Cloud (Seriennummer + Token) oder Hybrid (Cloud unterwegs, lokale chart.jsn zuhause für Tages-/Monatsstatistik)

Einstellungen → Heizstab

Philips Hue

Hue Bridge koppeln, Lichter steuern, Szenen den Energiestatus zuweisen

Einstellungen → Hue

Stromtarife

Festpreis, HT/NT-Zeitfenster, Octopus Energy Germany (Login, dynamische/Time-of-Use-Tarife), Einspeisevergütung. Untereinheit ct oder Rp (Schweiz). Tarife fließen in Historie-Kosten und Insights ein

Einstellungen → Tarife

PV-Prognose

Standort, mehrere Dachflächen (Azimut, Neigung, kWp), optional Performance Ratio pro Fläche, globale Anlagenparameter

Einstellungen → PV-Prognose

Shelly

Gen2+ Geräte (Plus, Pro, Mini): schalten, messen, Energiefluss-Knoten. In den Geräteoptionen: Kanäle für Hausverbrauch/Zusätzlich, optional Statistik-Historie nur für Energiemesser mit Geräte-Flash-Historie (lokal im LAN)

Einstellungen → Shelly

Ext. Leistungsmesser

Zweiter Erzeuger oder Zähler am E3DC: benennen, Anteil Solar vs. eigenständig – erscheint in Übersicht und Energiefluss

Einstellungen → Ext. Leistungsmesser

Profile

Dashboard-Konfiguration speichern, exportieren und importieren. Ideal beim Gerätewechsel oder zum Teilen.

Einstellungen → Profile

App-Info

App-Version, Lizenzen, App vollständig zurücksetzen

Einstellungen → App Info

Nutze die Profil-Funktion, um dein aktuelles Setup zu exportieren. So kannst du bei einem neuen Gerät in Sekunden wieder loslegen.

9 Historie, Kosten & Langzeitdaten

Der Tab Historie bündelt Tages-, Monats- und Jahresansichten mit Diagrammen, Kosten und optionalen Zusatzreihen.

Navigation & Kalender

  • Datum wählen – über das Kalendersymbol springst du direkt zu einem Tag, Monatsersten oder Jahr (ohne jeden Tag einzeln durchzublättern)
  • Ansichten – zwischen Linien-, Balken- und weiteren Chart-Typen wechseln; die gewählte Darstellung bleibt beim Monatswechsel erhalten
  • Pull-to-refresh – ziehe die Liste nach unten, um Daten für den gewählten Zeitraum zu aktualisieren

Kosten & Autarkie

  • Kostenzeile – Netzbezug und Einsparung werden aus deinen Tarifeinstellungen (inkl. Octopus, sofern aktiv) berechnet und oberhalb der Diagramme angezeigt
  • Donut-Diagramme – kompakte Übersicht zu Autarkie vs. Netzbezug sowie Eigenstrom vs. Einspeisung aus der Produktion
  • Tooltips – Werte im deutschsprachigen Format mit Einheiten (kW, kWh)

Shelly-Energiemesser in der Historie

Für kompatible Shelly-Geräte mit integrierter Mess-Historie (z. B. Pro 3EM, EM Gen3) kannst du pro Gerät die Einbindung in die Statistik-Historie aktivieren. Die App liest die Daten direkt im lokalen Netzwerk vom Gerät; es werden stundenweise Netto-Energien verwendet. Geräte ohne diese Funktion (z. B. reine Schaltmessung ohne Historie-Speicher) erscheinen dort nicht.

Daten nachladen

Unter Einstellungen → Statistik kannst du historische Tageswerte und optional Stundendaten aus dem E3DC nachladen, um Lücken in den Charts zu schließen.

Die Historie nutzt eine lokale Datenbank auf deinem Gerät. Für „heute“ blendet die App Stunden nach der aktuellen Uhrzeit aus, damit keine irreführenden Zukunfts-Slots angezeigt werden.

10 E3DC-Tab: Leistung, Sperrzeiten & Notstrom

Der Dashboard-Tab E3DC (Schraubenschlüssel-/Tune-Symbol) ist die zentrale Stelle für live am System wirksame Einstellungen – unabhängig von den Verbindungsdetails unter Einstellungen → E3DC.

Was du hier findest

  • Wallbox & Batterie (wenn E3DC-Wallbox aktiv) – z. B. „Batterie vor Wallbox“, Entladung Richtung Auto
  • Leistungsgrenzen (mit freigeschalteten Insights/PRO) – max. Laden/Entladen, Begrenzung aktivieren
  • Smart-Funktionen – Powersave, wetterbasierte Ladung (beachte Wechselwirkung mit Sperrzeiten)
  • Manuelle Ladung und Sperrzeiten (Lade-/Entladesperren nach Wochentag, inkl. Master-Schalter)

Notstrom & Netz

Im Bereich Notstrom & Netz erreichst du eine Detailseite mit Netzstatus, Notstrom-Reserve, relevanten EP-Einstellungen (soweit die Anlage sie über RSCP liefert) und einer Störungshistorie aus dem E3DC-Fehlerprotokoll.

Stromausfall-Benachrichtigung

Der Schalter Stromausfall-Alarm steht in derselben Karte wie „Notstrom & Netz“. Er steuert die Push-Hinweise, wenn das Hauskraftwerk in den Notstrombetrieb wechselt. Hinweis (iOS): In der aktuellen Version greifen diese Hinweise zuverlässig, wenn die App geöffnet ist; Hintergrund-Alerts sind für eine Folgeversion vorgesehen.

Zen-Aura

Wenn du den E3DC-Tab im Zen mit Aura nutzt, erscheinen unten Verknüpfungen zu Notstrom & Netz sowie zum Stromausfall-Alarm (Glocken-Symbol).

Änderungen am E3DC (Leistungsgrenzen, Sperrzeiten, Notstrom-Parameter) wirken direkt auf dein Hauskraftwerk. Prüfe kritische Einstellungen ggf. zusätzlich im E3DC-Portal.

11 Gesten & Interaktionen

GlowDash nutzt verschiedene Touch-Gesten für eine intuitive Bedienung:

Geste Wo Aktion
← → Wischen Dashboard Zwischen Seiten (Tabs) wechseln
Lang drücken Übersicht-Tab Zen Mode ein-/ausschalten
Doppeltippen Zen-Uhr Variante wechseln (Wortuhr → Orbital → Spectral)
Lang drücken Zen-Uhr Zen-Einstellungsblatt öffnen
Tippen Aura-Dock Home Dock ein-/ausklappen
Lang drücken Aura-Dock Home Zen Mode verlassen
Tippen Kacheln anordnen Bearbeitungsmodus starten
Lang drücken + Ziehen Kachel (Edit-Modus) Kachel an neue Position verschieben
Tippen Farb-Kreis (Edit) Kachel-Farbe und Größe ändern
Tippen Stern ★ (Hue Edit) Hue-Raum als Favorit markieren
Tippen Ambient-Fläche Ambient-Einstellungen öffnen
Doppeltippen Ambient-Fläche Ambient beenden (Standalone-Ansicht)
Langer Druck Hue-Raumkachel Gesamten Raum ein-/ausschalten
Langer Druck Wallbox-Fahrzeug Fahrzeug-Silhouette anpassen
Doppeltippen Energiefluss-Kontrollpunkt Kontrollpunkt zurücksetzen

12 In-App-Hinweise (Hints)

GlowDash zeigt beim ersten Einstieg kontextbezogene Hinweise direkt in der Oberfläche. Genau diese Hinweise solltest du verwenden, um schnell in die Bedienung zu kommen:

Beim ersten Start im Dashboard

  • Verbindungsstatus – zeigt, ob dein E3DC-System verbunden ist
  • Zen Aura – erklärt den Wechsel in den immersiven Zen-Modus
  • Einstellungen – führt zu PV-Prognose, Tarifen, Geräten und historischen Daten (letzter Tab in der Tab-Leiste)

Zen Mode Hints

  • Lange auf Home drücken → zurück zum Dashboard
  • Langer Druck auf die Mitte → Zen Einstellungen öffnen
  • Langer Druck auf die Wortuhr → Zen Einstellungen öffnen
  • Doppeltippen auf die Uhr → Stil wechseln
  • Lange auf „Licht" drücken → alle Hue-Lichter aus

Energiefluss, Ambient, Hue, Wallbox

  • Energiefluss: Tippe unten rechts → Layout anpassen
  • Energiefluss: Doppeltippen auf Kontrollpunkt → Position zurücksetzen
  • Ambient: Tippe irgendwo → Einstellungen öffnen
  • Ambient: Doppeltippen → Ambient beenden (Standalone)
  • Hue: Langer Druck auf Raum → ein/aus schalten
  • Wallbox: Langer Druck auf Fahrzeug → Silhouette anpassen

Wenn du einen Hint weggeklickt hast: Die Bedienung bleibt gleich. Nutze die Gesten aus diesem Abschnitt als schnellen Spickzettel für den Alltag.

13 Häufige Fragen

Welchen Verbindungsmodus soll ich wählen?

In den meisten Fällen Dual. Damit nutzt GlowDash im Heimnetz automatisch die schnelle lokale RSCP-Verbindung und wechselt unterwegs nahtlos auf Cloud.

Funktioniert GlowDash ohne Internet?

Ja – im lokalen Anteil der Dual- oder Lokal-Verbindung kommuniziert GlowDash direkt mit deinem E3DC über RSCP im Heimnetz. Für Cloud-Zugriff und PV-Prognose ist Internet nötig.

Welche E3DC-Modelle werden unterstützt?

Alle E3DC Hauskraftwerke mit RSCP-Schnittstelle und Zugang zum E3DC-Portal. Das umfasst die S10-Serie und neuere Modelle.

Werden meine Daten in die Cloud gesendet?

Nein. GlowDash enthält kein Tracking, keine Analytics und keine Werbung. Im lokalen Modus verlassen deine Daten nie dein Heimnetz. Nur im Cloud-Modus werden Daten über das E3DC-Portal abgerufen – aber nie von GlowDash gespeichert.

Wie setze ich die App zurück?

Gehe zu Einstellungen → App Info → App zurücksetzen. Damit werden alle gespeicherten Konfigurationen gelöscht und der Einrichtungsassistent startet erneut.

Kann ich mehrere Dashboards erstellen?

Ja – über die Profil-Funktion kannst du verschiedene Konfigurationen speichern und zwischen ihnen wechseln.

Was ist der Unterschied zwischen Standard und Zen Mode?

Der Standard-Modus zeigt alle Werte technisch-detailliert mit Kacheln, Diagrammen und Tabellen. Der Zen Mode verwandelt dieselben Daten in eine atmosphärische Darstellung mit Wortuhr, Aura-Glow und minimalistischer Ästhetik.

Unterstützt GlowDash Octopus Energy Deutschland?

Ja. Unter Einstellungen → Stromtarife kannst du dich mit E-Mail und Passwort beim Octopus-Konto anmelden. Die App erkennt einfache, Zeitfenster- und dynamische Tarife und kann eine Preis-Kachel auf der Übersicht sowie stundenbasierte Kosten in der Historie nutzen. Zugangsdaten werden sicher auf dem Gerät gespeichert.

Warum erscheint mein Shelly nicht in der Statistik-Historie?

Nur Geräte mit lokal auslesbarer Mess-Historie (bestimmte EM-/3EM-Modelle) können eingebunden werden. Reine Schaltkanäle ohne diese Funktion werden nicht angeboten. Das Gerät muss im Heimnetz erreichbar sein.