Vom ersten Start über die Einrichtung bis zu allen Einstellungen: Diese Anleitung ist auf die aktuellen App-Funktionen abgestimmt und erklärt auch die eingeblendeten In-App-Hinweise für ein reibungsloses erstes Erlebnis.
Beim allerersten Öffnen von GlowDash wirst du durch einen geführten Einrichtungsassistenten begleitet. Er hilft dir, dein E3DC Hauskraftwerk und optional weitere Geräte zu verbinden.
Im ersten Schritt werden dir die Nutzungsbedingungen und Datenschutzhinweise angezeigt. Tippe auf „Ich akzeptiere die Bedingungen", um fortzufahren.
Gib deinem Dashboard einen Namen (z. B. „Mein Zuhause"). Dieser wird später in der App als Titel angezeigt.
GlowDash durchsucht dein lokales Netzwerk per mDNS automatisch nach kompatiblen Geräten: E3DC, openWB, myPV, Shelly und Philips Hue Bridge. Gefundene Geräte werden als Karten angezeigt.
Wähle den Verbindungsmodus: Lokal (direkt per IP-Adresse im Heimnetz), Cloud (über das E3DC-Portal) oder Dual (lokal im Heimnetz, Cloud unterwegs). Für die meisten Nutzer empfehlen wir Dual, da du zuhause die schnelle LAN-Verbindung nutzt und unterwegs automatisch über Cloud verbunden bleibst.
Falls eine kompatible Wallbox erkannt wurde (openWB, E3DC, go-e, KEBA), gib hier die IP-Adresse ein. GlowDash testet die Verbindung automatisch.
Wähle deinen myPV-Heizstab: ELWA oder AC THOR. Der AC THOR bietet erweiterte Modbus-Register für detailliertere Steuerung.
Drücke den physischen Knopf auf deiner Hue Bridge und tippe dann in der App auf „Koppeln". Du hast 30 Sekunden Zeit für das Pairing.
Empfehlung für E3DC: Starte mit Dual. Damit erhältst du die beste Kombination aus Geschwindigkeit im Heimnetz und zuverlässigem Zugriff von unterwegs.
Du kannst optionale Geräte jederzeit später in den Einstellungen hinzufügen oder ändern. Überspringe ruhig Schritte, die du noch nicht brauchst.
Nach dem letzten Schritt siehst du eine Zusammenfassung aller konfigurierten Geräte. Tippe auf „Dashboard öffnen", um direkt loszulegen.
Beim täglichen Öffnen baut GlowDash die Verbindung zu deinem E3DC automatisch auf. Die Verbindungsseite zeigt den aktuellen Status:
Empfohlener Standard: Dual-Modus. GlowDash versucht zuerst die schnelle lokale Verbindung im WLAN und wechselt nur bei Bedarf automatisch auf die Cloud.
Das Dashboard besteht aus mehreren Seiten (Tabs), die du durch horizontales Wischen wechselst. Die Navigation ist endlos – am Ende geht es nahtlos wieder zur ersten Seite.
Wallbox, Heizstab, Shelly und Ambient erscheinen nur, wenn das jeweilige Gerät in den Einstellungen konfiguriert ist.
Am oberen Bildschirmrand zeigt die Tab-Leiste die aktuelle Seite an. Bei vielen aktiven Tabs (Wallbox, Shelly, …) kann die Leiste horizontal scrollen; der aktive Tab wird dabei sichtbar gehalten. Glow- oder Blur-Effekte an den Rändern zeigen weitere Tabs an.
In der App-Leiste oben findest du:
Den Zen Mode aktivierst du per langem Druck auf den Übersicht-Tab in der Tab-Leiste. Die Einstellungen erreichst du über den letzten Tab „Einstellungen".
Im Tab Fluss kannst du einzelne Knoten (PV, Netz, Batterie, Haus, Wallbox, Heizstab, ggf. Zusätzlich/Shelly) ein- und ausblenden. Die Auswahl wird gespeichert. Es gibt mehrere Darstellungsstile (u. a. schlicht, grafisch, fotorealistisch). Externe Erzeuger erscheinen als eigener Strang, wenn ein zusätzlicher Leistungsmesser konfiguriert ist.
Wenn Philips Hue konfiguriert und Favoriten-Räume markiert sind, erscheint auf der Übersichtsseite eine Schnellzugriff-Leiste unterhalb der App-Leiste:
Die Übersichtsseite zeigt Energiewerte als Kacheln (Cards). Du kannst ihre Reihenfolge, Farbe und Größe individuell anpassen.
Tippe auf der Übersichtsseite auf den Button „Kacheln anordnen". Die Kacheln erhalten einen leuchtenden Rand – du bist jetzt im Bearbeitungsmodus.
Halte eine beliebige Stelle der Kachel gedrückt und ziehe sie an die gewünschte Position. Die anderen Kacheln ordnen sich automatisch neu an.
Tippe im Bearbeitungsmodus auf den farbigen Kreis einer Kachel. Es öffnet sich das Bearbeitungsblatt:
Experimentiere mit unterschiedlichen Größen: Wichtige Werte wie Solar oder Batterie auf „Voll" setzen, Nebenwerte als „S" – so entsteht ein persönlicher Überblick.
Tippe auf das Häkchen (✓) oder wische zur nächsten Seite, um den Bearbeitungsmodus zu verlassen. Deine Änderungen werden automatisch gespeichert.
Auch die Shelly-Seite unterstützt individuell anpassbare Kacheln. Tippe dort auf „Kacheln anordnen" und gestalte Farbe, Größe und Reihenfolge deiner Shelly-Geräte genau wie auf der Übersichtsseite.
Auf der Hue-Seite im Bearbeitungsmodus kannst du Räume als Favoriten markieren: Tippe auf das Stern-Symbol (★) einer Raumkachel. Favoriten-Räume erscheinen anschließend als Schnellzugriff-Chips auf der Übersichtsseite (bis zu 5 Räume).
Der Zen Mode verwandelt dein Dashboard von einer technischen Oberfläche in ein ästhetisches Energieerlebnis. Anstatt Zahlen und Diagramme steht die atmosphärische Darstellung deiner Energie im Vordergrund.
Halte den Übersicht-Tab in der Tab-Leiste lange gedrückt. Ein sanfter Übergang mit Fade und Blur wechselt ins Zen-Design.
Wichtig: Wenn du die immersive Aura-Ansicht möchtest, stelle in Einstellungen → Dashboard → Zen Ansicht auf Aura. Sonst landest du im klassischen Zen-Modus.
Zen Mode ist ein Pro-Feature. In der kostenlosen Version kannst du ihn kurzfristig testen, für dauerhafte Nutzung ist ein Pro-Upgrade nötig.
Doppeltippe auf die Uhren-Anzeige im Zen Mode, um zwischen den drei Varianten (Wortuhr → Orbital → Spectral Lens) durchzuschalten.
Im Zen Mode erscheint am unteren Bildschirmrand die Aura-Dock – eine schwebende Glasleiste mit Aktions-Buttons:
Du hast zwei Möglichkeiten:
Im Zen Mode kannst du durch langes Drücken auf die Uhr das Zen-Einstellungsblatt öffnen. Hier passt du das visuelle Erlebnis an deine Vorlieben an.
Wähle zwischen drei Farbwelten für die Zen-Darstellung:
Die Aura ist der farbige Glow-Effekt, der auf die Energiedaten reagiert:
Damit GlowDash im gewünschten Zen-Stil startet, setze die Zen-Ansicht einmalig in den Dashboard-Einstellungen:
Tipp: Für das typische GlowDash-Erlebnis empfehlen wir Aura.
Wenn die Wortuhr nicht sichtbar ist, aktiviere sie in den Dashboard-Einstellungen:
Optional kannst du zusätzlich Nur Wortuhr aktivieren, wenn du im Aura-Modus ausschließlich die Wortuhr sehen möchtest.
Der Nachtmodus dimmt die Anzeige automatisch nach einem einstellbaren Zeitplan. Ideal als Nachttisch-Display oder für den Flur im Smart Home.
Bestimme, welche Energiewerte (Solar, Batterie, Haus, Netz, Autarkie) im Zen Mode sichtbar sein sollen. Weniger ist hier oft mehr.
Der Ambient Mode zeigt deine Energiedaten als generative Datenkunst – abstrakte Visualisierungen, die auf echte Werte reagieren.
Die Einstellungen erreichst du über den letzten Tab „Einstellungen" in der Tab-Leiste. Hier findest du alle Konfigurationsmöglichkeiten:
Design-Preset (Classic, Compact, Rounded), Hintergrundbild, Dark-/Light-Mode, Dashboard-Name, Zen Ansicht (Klassisch/Aura)
IP-Adresse, RSCP-Passwort, Portal-Zugangsdaten, Verbindungsmodus (Lokal/Cloud/Dual), Systeminformationen, Diagnose, Verbindungsverlust-Benachrichtigung
Anbieter (openWB, E3DC, go-e, KEBA, …), ggf. mehrere openWB-Ladepunkte, E3DC-RSCP-Steuerung (Modi, Ströme, Phasen, Batterie-Priorität). Verbrauchsmodus: Wallbox-Energie im E3DC-Hausverbrauch enthalten oder als separater Kreis in der Statistik
myPV ELWA/AC THOR: lokal per IP, optional Cloud (Seriennummer + Token) oder Hybrid (Cloud unterwegs, lokale chart.jsn zuhause für Tages-/Monatsstatistik)
Hue Bridge koppeln, Lichter steuern, Szenen den Energiestatus zuweisen
Festpreis, HT/NT-Zeitfenster, Octopus Energy Germany (Login, dynamische/Time-of-Use-Tarife), Einspeisevergütung. Untereinheit ct oder Rp (Schweiz). Tarife fließen in Historie-Kosten und Insights ein
Standort, mehrere Dachflächen (Azimut, Neigung, kWp), optional Performance Ratio pro Fläche, globale Anlagenparameter
Gen2+ Geräte (Plus, Pro, Mini): schalten, messen, Energiefluss-Knoten. In den Geräteoptionen: Kanäle für Hausverbrauch/Zusätzlich, optional Statistik-Historie nur für Energiemesser mit Geräte-Flash-Historie (lokal im LAN)
Zweiter Erzeuger oder Zähler am E3DC: benennen, Anteil Solar vs. eigenständig – erscheint in Übersicht und Energiefluss
Dashboard-Konfiguration speichern, exportieren und importieren. Ideal beim Gerätewechsel oder zum Teilen.
App-Version, Lizenzen, App vollständig zurücksetzen
Nutze die Profil-Funktion, um dein aktuelles Setup zu exportieren. So kannst du bei einem neuen Gerät in Sekunden wieder loslegen.
Der Tab Historie bündelt Tages-, Monats- und Jahresansichten mit Diagrammen, Kosten und optionalen Zusatzreihen.
Für kompatible Shelly-Geräte mit integrierter Mess-Historie (z. B. Pro 3EM, EM Gen3) kannst du pro Gerät die Einbindung in die Statistik-Historie aktivieren. Die App liest die Daten direkt im lokalen Netzwerk vom Gerät; es werden stundenweise Netto-Energien verwendet. Geräte ohne diese Funktion (z. B. reine Schaltmessung ohne Historie-Speicher) erscheinen dort nicht.
Unter Einstellungen → Statistik kannst du historische Tageswerte und optional Stundendaten aus dem E3DC nachladen, um Lücken in den Charts zu schließen.
Die Historie nutzt eine lokale Datenbank auf deinem Gerät. Für „heute“ blendet die App Stunden nach der aktuellen Uhrzeit aus, damit keine irreführenden Zukunfts-Slots angezeigt werden.
Der Dashboard-Tab E3DC (Schraubenschlüssel-/Tune-Symbol) ist die zentrale Stelle für live am System wirksame Einstellungen – unabhängig von den Verbindungsdetails unter Einstellungen → E3DC.
Im Bereich Notstrom & Netz erreichst du eine Detailseite mit Netzstatus, Notstrom-Reserve, relevanten EP-Einstellungen (soweit die Anlage sie über RSCP liefert) und einer Störungshistorie aus dem E3DC-Fehlerprotokoll.
Der Schalter Stromausfall-Alarm steht in derselben Karte wie „Notstrom & Netz“. Er steuert die Push-Hinweise, wenn das Hauskraftwerk in den Notstrombetrieb wechselt. Hinweis (iOS): In der aktuellen Version greifen diese Hinweise zuverlässig, wenn die App geöffnet ist; Hintergrund-Alerts sind für eine Folgeversion vorgesehen.
Wenn du den E3DC-Tab im Zen mit Aura nutzt, erscheinen unten Verknüpfungen zu Notstrom & Netz sowie zum Stromausfall-Alarm (Glocken-Symbol).
Änderungen am E3DC (Leistungsgrenzen, Sperrzeiten, Notstrom-Parameter) wirken direkt auf dein Hauskraftwerk. Prüfe kritische Einstellungen ggf. zusätzlich im E3DC-Portal.
GlowDash nutzt verschiedene Touch-Gesten für eine intuitive Bedienung:
| Geste | Wo | Aktion |
|---|---|---|
| ← → Wischen | Dashboard | Zwischen Seiten (Tabs) wechseln |
| Lang drücken | Übersicht-Tab | Zen Mode ein-/ausschalten |
| Doppeltippen | Zen-Uhr | Variante wechseln (Wortuhr → Orbital → Spectral) |
| Lang drücken | Zen-Uhr | Zen-Einstellungsblatt öffnen |
| Tippen | Aura-Dock Home | Dock ein-/ausklappen |
| Lang drücken | Aura-Dock Home | Zen Mode verlassen |
| Tippen | Kacheln anordnen | Bearbeitungsmodus starten |
| Lang drücken + Ziehen | Kachel (Edit-Modus) | Kachel an neue Position verschieben |
| Tippen | Farb-Kreis (Edit) | Kachel-Farbe und Größe ändern |
| Tippen | Stern ★ (Hue Edit) | Hue-Raum als Favorit markieren |
| Tippen | Ambient-Fläche | Ambient-Einstellungen öffnen |
| Doppeltippen | Ambient-Fläche | Ambient beenden (Standalone-Ansicht) |
| Langer Druck | Hue-Raumkachel | Gesamten Raum ein-/ausschalten |
| Langer Druck | Wallbox-Fahrzeug | Fahrzeug-Silhouette anpassen |
| Doppeltippen | Energiefluss-Kontrollpunkt | Kontrollpunkt zurücksetzen |
GlowDash zeigt beim ersten Einstieg kontextbezogene Hinweise direkt in der Oberfläche. Genau diese Hinweise solltest du verwenden, um schnell in die Bedienung zu kommen:
Wenn du einen Hint weggeklickt hast: Die Bedienung bleibt gleich. Nutze die Gesten aus diesem Abschnitt als schnellen Spickzettel für den Alltag.
In den meisten Fällen Dual. Damit nutzt GlowDash im Heimnetz automatisch die schnelle lokale RSCP-Verbindung und wechselt unterwegs nahtlos auf Cloud.
Ja – im lokalen Anteil der Dual- oder Lokal-Verbindung kommuniziert GlowDash direkt mit deinem E3DC über RSCP im Heimnetz. Für Cloud-Zugriff und PV-Prognose ist Internet nötig.
Alle E3DC Hauskraftwerke mit RSCP-Schnittstelle und Zugang zum E3DC-Portal. Das umfasst die S10-Serie und neuere Modelle.
Nein. GlowDash enthält kein Tracking, keine Analytics und keine Werbung. Im lokalen Modus verlassen deine Daten nie dein Heimnetz. Nur im Cloud-Modus werden Daten über das E3DC-Portal abgerufen – aber nie von GlowDash gespeichert.
Gehe zu Einstellungen → App Info → App zurücksetzen. Damit werden alle gespeicherten Konfigurationen gelöscht und der Einrichtungsassistent startet erneut.
Ja – über die Profil-Funktion kannst du verschiedene Konfigurationen speichern und zwischen ihnen wechseln.
Der Standard-Modus zeigt alle Werte technisch-detailliert mit Kacheln, Diagrammen und Tabellen. Der Zen Mode verwandelt dieselben Daten in eine atmosphärische Darstellung mit Wortuhr, Aura-Glow und minimalistischer Ästhetik.
Ja. Unter Einstellungen → Stromtarife kannst du dich mit E-Mail und Passwort beim Octopus-Konto anmelden. Die App erkennt einfache, Zeitfenster- und dynamische Tarife und kann eine Preis-Kachel auf der Übersicht sowie stundenbasierte Kosten in der Historie nutzen. Zugangsdaten werden sicher auf dem Gerät gespeichert.
Nur Geräte mit lokal auslesbarer Mess-Historie (bestimmte EM-/3EM-Modelle) können eingebunden werden. Reine Schaltkanäle ohne diese Funktion werden nicht angeboten. Das Gerät muss im Heimnetz erreichbar sein.