E3DC Maestro · Handbuch
Fragen und Antworten
Wenn etwas nicht greift oder leer bleibt.
Aus der App-Hilfe
Dieselben Einträge wie unter Fragen und Antworten im Panel.
Die Regelung greift nicht
Prüfe die Pille in der Kopfzeile. Steht dort Regelung aus, ist der Hauptschalter aus und jede Stufe außer diesem Zustand bleibt stumm. Steht eine Phase, lies die Begründung auf Entscheidung. Oft blockiert eine höhere Stufe, zum Beispiel Reserve, Entladeschutz oder Morning-Cap, genau das, was du weiter unten eingestellt hast.
Entitäten fehlen
Ein roter Hinweis nennt die Sensoren, die Maestro erwartet und nicht findet. Deaktivierte Entitäten sind gekennzeichnet. Lege sie in der Integration an oder aktiviere sie wieder. Solange der Hinweis steht, fehlen der Ansicht oder der Regelung Werte.
Warnungen
Das Band unter der Kopfzeile meldet, wenn der Wechselrichter nicht erreichbar ist oder eine Lade- oder Entladesperre am Gerät anliegt. Mit Bestätigen blendest du es aus, bis ein neuer Hinweis kommt. Unter Darstellung lässt sich das Banner dauerhaft ausschalten – die Chips unter dem Energiefluss bleiben. Eine Sperre am Gerät setzt Maestro nicht aus den Regeln heraus. Zusätzlich kann eine Meldung auf ungerechtfertigten Netzbezug oder Netzladung wegen Notstromreserve hinweisen.
Verlauf und Diagramme
Verläufe kommen aus dem Recorder. Ist er für eine Entität ausgeschlossen oder noch nicht bereit, bleibt das Diagramm leer. Die Live-Werte darüber bleiben davon unberührt. Nach einem Update lädt das Panel das Skript neu. Siehst du die alte Ansicht, die Integration neu laden.
Es wird nicht aus dem Netz geladen
Sieh auf Entscheidung die Phase. Netzladung läuft nur, wenn die Strategie nicht auf Aus steht, der Preisplan den Akku steuert oder ein günstiges Fenster aktiv ist, und der Ladestand unter dem Ziel liegt.
Häufige Gründe, warum trotzdem nichts passiert: Schattenmodus, der Plan ist nicht frisch, die Sicherheitsgrenze Max. Netzladung/Tag ist erreicht, die Prognose sieht bis zum nächsten günstigen Fenster keinen Bedarf, der harte Deckel ist erreicht, oder ein schwacher PV-Tag hat Vorrang, solange die Netzladung im günstigen Fenster nicht extra eingeschaltet ist. Ist Netzladung Just-in-Time an, wartet Maestro im günstigen Fenster bewusst, bis die Restzeit knapp für Volllast bis zum Ziel reicht — PV kann vorher nachladen; das ist kein Fehler. Liegt der Stand unter der Notstromreserve, lädt Maestro bis zur Reserve nach. Eine gewollte Ladung darüber hinaus braucht die Netzladung im günstigen Fenster, sonst endet der Takt an der Reserve.
Plant der Preisplan bewusst 0 kWh und hält nur Energie für teure Stunden, ist das ein anderer Fall – siehe den FAQ-Eintrag „Preisplan plant keine Netzladung“.
Der Akku lädt und entlädt im Minutentakt
Das passiert, wenn im günstigen Fenster bis zu einem Ziel geladen wird und die Entladung danach frei bleibt. Der Stand fällt, zwei Minuten später lädt Maestro wieder nach.
Wirkung von Entladung halten: Ist das Ziel erreicht, sperrt Maestro die Entladung, solange das günstige Fenster noch läuft. Beim Preisplan übernimmt das die Halten-Stunde. Die SoC-Hysterese dämpft zusätzlich kleine Sprünge, sie ersetzt das Halten nicht.
Im teuren Fenster kommt Strom aus dem Netz
Der Entladeschutz sperrt die Entladung erst, wenn der Ladestand die Reserve erreicht hat. Darüber deckt der Akku das Haus. Siehst du Netzbezug bei hohem Stand, ist der Schutz aus, das Fenster gilt zu dieser Stunde nicht, oder eine höhere Stufe hat die Entladung schon gesperrt, zum Beispiel die Notstromreserve oder EVCC.
Ein Slot der Klasse Hoch · Schutz kann eine eigene Mindestreserve setzen. Die Uhrzeiten des Entladeschutzes legen kein Niedertarif-Fenster an und sind nicht Modul-3-HT. Niedertarif trägst du als Slot der Klasse Niedrig ein.
Überschuss geht ins Netz, der Akku bleibt leer
Die Korridor-Pause setzt ein Ladelimit von 0 W, wenn der nutzbare Überschuss unter der unteren Korridorleistung liegt. Das Limit bleibt bis zum nächsten Takt. In der Zeit speist der Wechselrichter ein, obwohl der Akku Platz hat. Die Pause verhindert keinen Netzbezug. Sie verzögert nur das Laden, sobald wieder Überschuss da ist.
Ist die Ladeverteilung aus, gibt es nichts zu glätten. Schalte die Pause im unteren Korridor aus, oder den Schnelllade-Boden ein, solange der Akku leer ist. Ein schwacher Tag hebt die Drossel ebenfalls auf und nimmt den Überschuss.
Die kleine Mindest-Ladeleistung wirkt nicht
Die Mindest-Ladeleistung ist die Untergrenze, ab der Maestro überhaupt ein Limit schickt. Darunter gibt Maestro die Limits frei. Der Wechselrichter lädt dann nach seiner eigenen Vorgabe, oft erst ab etwa 100 W. Die Einstellung in Maestro springt dadurch nicht auf 100 W zurück.
Limits löschen macht dasselbe sofort, bis zum nächsten Takt. Wer eine sehr niedrige Schwelle will, braucht ein Limit, das Maestro auch sendet, also einen Bedarf über dieser Schwelle.
Der Hauptschalter nach dem Neustart
Der Hauptschalter merkt sich An, Aus und eine laufende Pause. Nach einem Neustart von Home Assistant steht er wieder so, wie er vorher stand, inklusive der restlichen Zeit. War er dauerhaft aus, geht Maestro nicht von allein an. Ist die Pause abgelaufen, geht er wieder an. In der Kopfzeile steht die restliche Zeit.
Tibber zeigt keine Preise
Ist der Strompreis-Sensor der Tibber-Integration gewählt, holt Maestro die Stundenkurve selbst über tibber.get_prices. Der aktuelle Preis bleibt der Sensor. Bei mehreren Wohnungen gilt der App-Spitzname. Ein Abruf läuft höchstens alle 15 Minuten. Schlägt er fehl, bleibt die letzte Kurve liegen.
15-Minuten-Preise der Börse ersetzt Maestro nicht durch eine eigene Kurve, solange Tibber sie nicht in dieser Abfrage liefert. Ohne Preis-Sensor rechnet ein dynamischer Plan nicht. Das steht dann im Satz unter der Strategie.
Endet die Tibber-Kurve um Mitternacht und der Plan soll weiterblicken, setze unter Netz und Tarif einen Energyforecast-Token – siehe „Energyforecast anbinden“.
Energyforecast anbinden
Unter Einstellungen → Netz und Tarif → Energyforecast trägst du den API-Token von energyforecast.de ein und wählst die Marktzone (meist DE-LU). Maestro hängt die Prognose nur hinter dem letzten echten Tibber-/aWATTar-/Ostrom-Preis an; echte Preise bleiben Quelle der Wahrheit.
Im Energyforecast-Konto Netzentgelte und MwSt. wie bei deinem Tarif setzen – Maestro liest total_ct_kwh. Freier Plan liefert etwa zwei volle Tage, Pro etwa sechs. Abruf höchstens alle sechs Stunden. Leer lassen schaltet die Verlängerung aus.
Wenn Maestro Modul 3 auf die Kurve addiert, setze im Energyforecast-Profil keine zweiten Modul-3-Fees.
Im Preisplan erscheinen Prognose-Slots blasser und im Tooltip als Prognose. Ohne Token endet die Kurve am Provider; der Restwert am Horizontende bleibt dann die einzige Vorausschau über Mitternacht hinaus.
Feste Schwelle oder Preisplan?
Eine feste Preisschwelle lädt, sobald der Preis darunter liegt, auch wenn er später am Tag nicht teurer wird. Der Preisplan lädt nur, wenn die Spanne zur späteren teuren Stunde den Umweg über den Akku lohnt, abzüglich Wirkungsgrad und, bei Experte, Verschleiß.
Zeitfenster laden nur in Slots der Klasse Niedrig, nicht in der billigsten Stunde außerhalb dieses Fensters. Automatisch sucht die Stunden selbst. Dafür muss der Preisplan den Akku steuern. Im Schattenmodus siehst du den Plan, der Akku folgt ihm nicht.
Im Modus Automatisch gelten fest Wirkungsgrad 0,90, Mindestspanne 0,03 €/kWh und Sicherheitsfaktor 1,15. Der Akku-Verschleiß zählt dort nicht, auch wenn Anschaffungskosten eingetragen sind. Experte nutzt deine Werte; bei Anschaffungskosten 0 € ist der Verschleiß 0 €/kWh. Zum leichteren Laden die Mindestspanne senken und den Wirkungsgrad etwas höher setzen. Nach dem Wechsel auf Experte den Schalter „Preisplan steuert Akku“ wieder einschalten.
Steuert der Plan den Akku, zeigt die Prognose denselben geplanten SoC wie die Preisplan-Seite.
Preisplan plant keine Netzladung
Der Plan kann 0 kWh Netzladung planen und trotzdem sparen: Er hält vorhandene Energie für teure Stunden und lässt mittlere Preise aus dem Netz decken. Die Meldung „Entladung zeitweise gesperrt“ meint spätere Slots, nicht unbedingt den aktuellen. „Jetzt halten“ kann aus sein und die Meldung trotzdem stimmen.
Typisch, wenn die Preisspanne nach Mindestspanne und Wirkungsgrad zu klein ist, oder der Ladestand für die teuren Fenster schon reicht. Die Obergrenze ist dann oft nicht der Bremsklotz. Auf der Preisplan-Seite stehen Boden, Obergrenze und Mindestspanne; in den Plan-Slots siehst du, ob irgendwo Netzladung geplant ist.
Plant er umgekehrt Netzladung obwohl die PV-Prognose den Tag deckt, siehe „Netzladung trotz guter PV-Prognose“.
Netzladung trotz guter PV-Prognose
Der Preisplan kauft in den günstigsten Stunden nach, auch wenn die Kopfzeile genug PV für den Tag zeigt. Er rechnet den Abend konservativ: in der Entscheidung zählt die PV nur zu 80 Prozent, der Verbrauch mit dem Sicherheitsfaktor (Automatisch 1,15; Experte dein Wert). Im Diagramm stehen die ungekürzten kWh — deshalb wirkt eine geplante Netzladung oft überflüssig, obwohl die Rechnung den Akku für den Abend noch nicht voll genug sieht.
Reicht die pessimistische Bilanz nicht bis in die teuren Stunden, plant er zusätzliche kWh aus dem Netz. Oft in der billigsten Stunde des Horizonts — das kann mittags sein, wenn der Spot dort tiefer liegt als in der Nacht.
Der Plan ist kein fester Tagesfahrplan. Er wird etwa alle fünf Minuten neu gerechnet, früher wenn sich Ladestand oder Preise ändern. Steigt der SoC oder die Prognose, fällt die geplante Netzladung oft von allein weg. Weniger Netzladung bei sonnigen Tagen: Sicherheitsfaktor senken, oder Strategie Automatisch statt Experte mit hohem Faktor.
Das Panel zeigt noch die alte Ansicht
Die Adresse des Panels hängt am Dateiinhalt. Nach einem Neustart oder einem Reload der Integration lädt der Browser das neue Skript ohne geleerten Cache. Siehst du die alte Hilfe oder alte Schalter, die Integration E3DC Maestro neu laden und Maestro einmal schließen und wieder öffnen.
Wochen-, Monats- und Jahresbilanz fehlen weiter zurück
Ja: Die Summen kommen aus den Long-term-Statistiken der Maestro-Sensoren (Kosten, Erlös, Ersparnis, Verschleiß). Die beginnen erst, wenn der jeweilige Sensor existiert und der Recorder ihn speichert — typisch ab Installation bzw. Update, das den Sensor angelegt hat. Tage und Monate davor kann Maestro nicht nachrechnen; das Energy-Dashboard liefert andere Werte (vor allem kWh), nicht dieselbe Euro-Bilanz. Ab Sensor-Existenz bleiben die Long-term-Statistiken dauerhaft; purge_keep_days betrifft nur die Kurzhistorie.